Roco 69225 BR23 054

Roco 69225 BR23 054 DB (1)

Vorbild der Roco 69225 BR23 054:

Personenzug-Schlepptender-Dampflokomotive der Baureihe 23 der Deutschen Bundesbahn (DB).

Die Baureihe 23 der Deutschen Bundesbahn war eine zur Beförderung von Personen- und Schnellzügen vorgesehene Dampflokomotiv-Gattung mit Schlepptender und der Achsfolge 1’C1’.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fehlten der Bahn in Westdeutschland leistungsfähige Personenzugloks; vorhandene Baureihen waren altersbedingt zu ersetzen, wie beispielsweise die bereits rund 40 Jahre alten preußischen P 8. Unter der Leitung von Friedrich Witte entwickelte man für die Neubeschaffung von Dampflokomotiven neue Baugrundsätze, welche bei der Baureihe 23 zur Anwendung kamen. Bei der Konstruktion griff man einen nicht verwirklichten Vorschlag der BMAG für die DR-Baureihe 23 wieder auf, nämlich den einer Lok der von Friedrich Witte bereits seinerzeit favorisierten Achsfolge 1’C1’ mit Verbrennungskammerkessel. Ab 1950 wurden 105 Exemplare der neu konstruierten Baureihe für den mittelschweren Personenzug- und den leichten Schnellzugdienst durch die Henschel-Werke, die Lokomotivfabrik Jung, die Lokomotivbauabteilung der Firma Krupp und die Maschinenfabrik Esslingen gebaut.

Wie sich nach den ersten Einsätzen zeigte, erfüllte die Neukonstruktion die Erwartungen, die Baureihe war universell einsetzbar, überdies der Kohleverbrauch geringer als bei vergleichbaren Lokomotiven. Die Loks der Baureihe 23 können einen 600 t schweren Zug in der Ebene mit 110 km/h sowie auf einer Steigung von 10 Promille noch mit 44 km/h befördern. Bei Messfahrten ergab sich, dass die Baureihe 23 mit ihrer im Vergleich zur P 8 nur 8,5 % größeren Kesselheizfläche deren Kesselleistung um 23 % übertrifft; die Zughakenleistung ist mit 1480 PSe sogar um mehr als 50 % höher als bei der P 8.

Textquelle:

Wikipedia, DB Baureihe 23

Modell:

Lok und Tender teils aus Kunststoff, teils aus Metall. 5poliger schräg genuteter Roco Motor, Antrieb auf vier Achsen am Tender, jeweils zwei Achsen mit Haftreifen. Die Lok verfügt über eine 8-Polige Digitalschnittstelle und ab Werk über einen ESU-Decoder. 2-Licht Spitzensignal beidseitig.

Umrüstung:

Der werksseitig verbaute alte ESU-LokPilot-Decoder wurde durch einen aktuellen LokPilot V5 59610 ersetzt. Dies war dank Schnittstelle keine große Herausforderung 🙂